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Die
Üblichen Verdächtigen

heißen herzlich willkommen zur
Leo: Gesang,Gitarre - Karmelita: Gesang, Perkussion - Dennis: Bass, Ukulele
 9.11.38 Reichspogromnacht, 78 Jahre danach: DER TRUMPEL BRÜLLTE: "WOLLT IHR IN DER HÖLLE LEBEN?" - UND ALLE JOHLTEN: "YEAH!"; 

Wir präsen­tieren Lieder, Songs und Chansons "wider die herauf­ziehende Kälte" aus Leos eigener Feder oder von Kurt Tucholsky und Theodor Fontane (bei Bedarf komplett GEMA-frei!) sowie von Georges Brassens (Speziali­tät: In ebenso sing­baren wie sinn­ge­treuen deutschen Nach­dichtungen von Leobald Loewe), Bertolt Brecht und Anderen, ganz Unzeit-gemäß auf ein neu­gieriges und strapazier­fähiges Publikum vertrauend, schnulz- und schwulst­frei hand­gespielt und (fast immer) auf deutsch mund­gesungen zum Abhängen, Genießen, Begreifen und Mitdenken. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen und weder die doppel­deutige Anspielung noch die frivole Grenz­verletzung gescheut, nicht die lyrische Unschärfe noch die unver­blümte Durch­sage mit dem vor­gestreckten Zeige­finger, der auch mal aufs Publikum weist.

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Und warum nicht demnächst auch in IHREM Theater?

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Bücher:

Leos unverfrorene Abgesänge wider die heraufziehende Kälte:
Leo Kowald
Zieht Euch warm an!

  • Taschenbuch (A5 oder B6), 36 Seiten, Farbdruck, ISBN-13: 978-1500738839
    bei amazon.de (9,- € incl. Versand) oder bei CreateSpace.com (10,- US-$ + Versand)
  • Als Kindle-E-Book bei amazon.de (3,- €)
  • Kostenlos herunterladen: Epub-E-Book (geZIPt) und MP3-Hörproben zum Heft


    36 Chansons nicht nur von Georges Brassens auf deutsch:
    Leobald Loewe
    Brassens chanté en allemand.
  • Taschenbuch (A5 oder B6), 36 Seiten, Farbdruck, ISBN-13: 978-1500712259
    bei amazon.de (9,- € incl. Versand) oder bei CreateSpace.com (10,- US-$ + Versand)
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  • Kostenlos herunterladen: Epub-E-Book (geZIPt) und MP3-Hörproben zum Heft



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    CDs:

    Aus dem goldenen Kalb ist längst ein Monster geworden!
    Leo Kowald und die "Üblichen Verdächtigen":
    Das Mammon ist kein Fabeltier

    Leos unverfrorene Abgesänge - Vol.1 - GEMA-frei
    38 Min., 13 Lieder wider die heraufziehende Kälte
    UPC: 887936994425, zu bestellen für 10,- US-$ + Versand
    bei CreateSpace.com
    und amazon.com
    oder über unsere ABSÄNGEREI für 10,- € incl. Versand


    Kannst du, Leo, nicht auch mal was Schönes singen?
    Leo Kowald und die "Üblichen Verdächtigen":
    Schokoladeneis mit Marzipan

    Leos unverfrorene Abgesänge - Vol.2 - GEMA-frei
    37 Min., 13 Lieder wider die heraufziehende Kälte
    UPC: 889290029935, zu bestellen für 10,- US-$ + Versand
    bei CreateSpace.com
    und amazon.com
    oder über unsere ABSÄNGEREI für 10,- € incl. Versand



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    Hörproben:

  • "Die Besten" MP3-Aufnahmen

  • Chanson-Abend vom 19.3.2016
  • Chanson-Abend vom 18.4.2015
  • 9. Abgesang vom 12.12.2014
  • 8. Abgesang vom 13.12.2013
          und
    Auftritt vom 20.12.2013
  • 7. Abgesang vom 14.12.2012
  • Chanson-Abend vom 27.4.2012
  • Chanson-Abend vom 7.5.2011
  • 5. Abgesang vom 17.12.2010
  • 4. Abgesang vom 11.12.2009
  • 3. Abgesang vom 12.12.2008
  • 1. und 2. Abgesang vom 1.12.2006 und 30.11.2007

  • Hörproben zum Heft "Brassens chanté en allemand" (s.o.)
  • Hörproben zum Heft "Zieht euch warm an!" (s.o.)
  • Hörproben zur CD "Das Mammon ist kein Fabeltier" (s.o.)
  • Hörproben zur CD "Schokoladeneis mit Marzipan" (s.o.)
  • Auf MySpace
  • Auf YouTube
  • Kinderlieder nicht nur für Christoph, Judith und Hendrik


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    Live-Abgesänge (ab 2006):




  • 1.12.2006 Alternative · I. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang
  • 30.11.2007 LALoK libre · II. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang
  • 8.3.2008 Alternative · "Lieder für die Unsichtbaren"
  • 19.7.2008 LALoK-Kulturgarten · Brassens-Abend
  • 12.12.2008 Alternative · III. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang mit Ali-Mahir Abdik
  • 11.7.2009 LALoK-Kulturgarten · "... die größten Elche" WMV-Videos: Teil 1 (144 MB), Teil 2 (156 MB)
  • 11.12.2009 LALoK libre · IV. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang
  • 27.3.2010 Auftritt bei · "Gelsenkirchen stellt sich quer" gegen die "Anti-Islam-Konferenz" von "Pro-NRW"
  • 17.12.2010 Alternative · V. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang mit Ali-Mahir Abdik
  • 7.5.2011 LALoK libre · 66 Jahre Frieden mit Frankreich: "Georges Brassens"
  • 9.12.2011 Jazz+ART-Galerie · VI. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang: "Schluss mit Schönsingerei!"
  • 27.4.2012 LALoK libre · 67 Jahre Frieden mit Frankreich: "Neue Liebe unterm Paraplü?"
  • 14.12.2012 Alternative · VII. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang: "Es kribbelt und wibbelt weiter!"
  • 11.08.2013 Büchel · Teilnahme an der 24-stündigen Musik-Blockade gegen die Atombomben
  • 1.9.2013 Bad Salzufflen · Antikriegstag beim Lippischen Friedensbündnis
  • 13.12.2013 LALoK libre · VIII. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang mit Norbert Labatzki
  • 20.12.2013 Alternative e.V. · Familienfest
  • 12.12.2014 Alternative · IX. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang "wider die heraufziehende Kälte"
  • 18.4.2015 LALoK libre · 70 Jahre Frieden mit Frankreich "Leben, das ist immer das gleiche Lied"
  • 18.12.2015 LALoK libre · X. herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang: "O X I - sagt NEIN!"
  • 19.3.2016 LALoK libre · BRASSENS & Co zum ANFASSEN: "das Leben reißt uns mit sich..."


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    Werke

    (Link-Symbole zum Anklicken: ¥=YouTube, Ω=Hörprobe, ♫=Noten)
      Leos eigene Lieder und Texte:

    1.  @ufgestellt
    2.  Agenda '10 (¥ Ω GEMA-frei)
    3.  Ängelchen fliech! NEU
    4.  Bütikofer-Blues (Ω GEMA-frei)
    5.  Dann herrscht Frieden (¥ Ω GEMA-frei)
    6.  Das Mammon (¥) / Mammon-Blues (¥ Ω GEMA-frei)
    7.  Das Teure-Gummibärchen-Märchen (¥ Ω GEMA-frei)
    8.  Der Fluss (Ω GEMA-frei )
    9.  Der Opferkult der Mayas (Ω GEMA-frei)
    10.  Des einen Freund des andern Feind (¥ Ω) NEU
    11.  Deutscher Stolz
    12.  Deutscher Wahlkrampf / Beim Frühstück (Ω GEMA-frei)
    13.  Die Brücke von Varvarin / "Aufhören!" (¥ Ω GEMA-frei)
    14.  Die größte Gefahr (¥ Ω GEMA-frei) NEU
    15.  Die Lügenfärbmaschine (¥ Ω GEMA-frei)
    16.  Die Schnecke zum Gärtner (¥ Ω GEMA-frei)
    17.  Die Unsichtbaren / Les Invisibles (Ω)
    18.  Dreispruch
    19.  Du sollst nicht mörkeln!
    20.  Eight/six and eight/nine forty-five (Ω NEU GEMA-frei)
    21.  Entscheidung
    22.  Freiheit für Bradley Manning! (Free Brad Manning!) (¥ Ω GEMA-frei)
    23.  Gerücht
    24.  Integration (Ω GEMA-frei)
    25.  Kriminelle Wirtschaftsweise (¥ Ω GEMA-frei)
    26.  Kulturhauptstadt Ruhr 2010
    27.  Lampedusa oder: Wir retten die Welt / Andere Sorgen (¥ Ω )
    28.  Loveparade Ruhr 2010
    29.  Mal 'was Schönes (¥ Ω GEMA-frei)
    30.  Mammon unser
    31.  Mein Fluss (¥ Ω GEMA-frei)
       Ma Rivière (¥ Ω GEMA-frei) NEU
    32.  Mit untertänigstem Verlaub (Ω)
    33.  Moder KG (¥ Ω GEMA-frei)
    34.  Mutter Erde (¥ Ω GEMA-frei)
    35.  NO NAZI NO WAR
    36.  Nordicwalker haben alle Dreck am Stecken (¥ Ω GEMA-frei)
    37.  Remote-Execution
    38.  Schokoladeneis mit Marzipan (¥ Ω GEMA-frei)
    39.  Smart Power Crusade Blues (¥ Ω GEMA-frei)
    40.  Smartphones - zum Rauchen ganz gut zu gebrauchen (¥ Ω GEMA-frei) NEU
    41.  Streikverbotsverbot
    42.  ÜberMacht (Ω GEMA-frei)
    43.  Verrückt gemacht (Ω GEMA-frei)
    44.  Vertrauen (Wahlkrampf 1983)
    45.  Vollmond
    46.  Was ist das? (Nach der Musik "Que sera" von Chico Buarque) NEU
    47.  Wider-Sprüche
    48.  Wünsche
    49.  Yes, we can! (¥ Ω GEMA-frei) NEU
    50.  Zuhörerbeleidigung

      Übertragungen / musikalische Nachdichtungen frei nach

      Louis Aragon (1897-1982):
    51.  Glückliche Liebe gibt es nicht (Il n'y a pas d'amour heureux Ω)
    52.  Das rote Plakat (L'affiche rouge)
      Georges Brassens (1921-1981):
    53.  95 Prozent (Quatre-vingt-quinze pour cent Ω)
    54.  Armer Martin (Pauvre Martin Ω)
    55.  Bildhübsches Blümchen (Une jolie fleur)
    56.  Das Rendezvous (Le rendez-vous ¥ Ω)
    57.  Das wilde Kraut (La mauvaise herbe ¥ Ω)
    58.  Der gute Gatte (Bonhomme ¥ Ω)
    59.  Der Nicht-Heiratsantrag (La non-demande en mariage ¥ Ω)
    60.  Der (Rettungs-)Paraplü (Le parapluie ¥ Ω)
    61.  Der schlechte Ruf (La mauvaise reputation)
    62.  Fernande (Fernande ¥ Ω)
    63.  Freunde, die geh'n vor! (Les copains d'abord Ω)
    64.  Ich werde ganz klein (Ja m'suis fait tout p'tit Ω)
    65.  Im glasklaren Wasser der Quelle (Dans l'eau de la claire fontaine Ω)
    66.  Liebende auf öffentlichen Bänken (Les amoureux des bancs publics ¥ Ω)
    67.  Lied für den Ausländer (Chanson pour l'Auvergnat Ω)
    68.  Saturn (Saturne Ω)
    69.  Sterben für Ideen (Mourir pour des idées Ω)
    70.  Unser Zeitalter
      Bert Brecht (1898-1956, ab 2027 gemeinfrei)
    71.  Ballade de la putain a juifs Marie Sanders
      Roger Fernay (1905-1983) / Kurt Weill (1900-1950, ab 2021 gemeinfrei):
    72.  Youkali (Youkali ¥ Ω)
      Paul Fort (1872-1960, ab 2031 gemeinfrei):
    73.  Wie gestern (Comme hier ¥ Ω)
      Herman Hupfeld (1894–1951, ab 2022 gemeinfrei):
    74.  Wenn Zeit vergeht (As time goes by, aus "Casablanca")
      José Martí (1853-1895, gemeinfrei):
    75.  Ich möchte die Welt verlassen (Yo quiero salir del mundo)
      Pablo Milanés (1943- ):
    76.  Was ist das nur für ein Leben (La vida no vale nada Ω)
      Georges Moustaki (1934–2013):
    77.  Hiroshima (Hiroshima) NEU
      Gustave Nadaud (1820–1893, gemeinfrei):
    78.  Carcassonne (Carcassonne Ω1Ω2)
      Claude Nougaro (1929-2004):
    79.  Mitternacht im Regen (La pluie fait des claquettes Ω) NEU
    80.  Panzerketten (Chenilles)
      Robert Nyel (1930- ):
    81.  Der kleine verlorene Ball (Le petit bal perdu Ω)
      Jaques Prévert (1900-1977):
    82.  Herbstlaub (Les feuilles mortes)
      Serge Reggiani (1922-2004):
    83.  Wieviel Zeit noch? (Le temps qui reste)
      A. Timofeevsky (Tscheburaschka):
    84.  Geburtstagslied des Krokodils Gena /
       Chanson d'anniversaire du crocodile Gena
      (Ω) NEU
      Boris Vian (1920-1959):
    85.  Verehrter Präsident (Le déserteur ¥ Ω)
    86.  Offener Brief an Herrn Paul Faber
      Renaissance-Lieder aus dem 16. Jhd. (gemeinfrei):
    87.  Es ist Tag, trillern die Lerchen! (Il est jour, dit l'alouette)
    88.  Tourdion (Quand je bois du vin clairet Ω)
    89.  Trinklied (Chanson à boire)
    90.  Wag es kaum zu sagen (Je ne l'ose dire)

      Parodien frei nach

      Barbara (1930-1997):
    91.  Im Ruhrgebiet (Göttingen Ω)
      Georges Brassens (1921-1981):
    92.  Bildhübsches Merkel / Une jolie Merkel (Une jolie fleur Ω)
    93.  Nun seid so frei! (La non-demande en mariage)
    94.  Zuhause im Klapheckenhof (La mauvaise reputation ¥ Ω)

      Vertonungen nach

      Theodor Fontane (1819-1898, gemeinfrei):
    95.  Das Trauerspiel von Afghanistan (¥ Ω GEMA-frei)
    96.  Denkst du verschwundener Tage Marie (¥ Ω GEMA-frei)
    97.  Es kribbelt und wibbelt weiter (¥ Ω GEMA-frei)
    98.  Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland (¥ Ω GEMA-frei)
      Thea Kowald (1924-2014):
    99.  Tränenkiefer (Ω GEMA-frei)
      Rainer Maria Rilke (1875-1926, gemeinfrei):
    100.  Der Panther (¥ Ω GEMA-frei)
      Kurt Tucholsky (1890-1935, gemeinfrei):
    101.  Augen in der Großstadt (¥ Ω GEMA-frei)
    102.  Blick in die Zukunft (¥ Ω GEMA-frei)
    103.  Die freie Wirtschaft (¥ Ω GEMA-frei)
    104.  Nur das... (¥ Ω GEMA-frei)

      Kleine Reimereien:

    105.  Angst
    106.  Geschmacksverstärker
    107.  Keine Kunst
    108.  Krieg und Frieden
    109.  Künstelei
    110.  Politik
    111.  Potenzielle Widerstandskraft
    112.  Prognose
    113.  Sicherheit
    114.  Stolz
    115.  Wahl-Spruch

      Sonstiges:

    116.  Kalender-Recycling
    117.  Interview
    118.  Posthumer Brief eines Vaters an G.B.
    119.  Brassens Kurzbiographie
    120.  Flugblatt: Deutschland ist wieder im Krieg! (Ende 2001)
    121.  Flugblatt: Zur Müntefering-Rede am 1. Mai 2002 in GE
    122.  Flugblatt: NO WAR! (Feb. 2003)
    123.  Flugblatt: Stoppt den Krieg! (15.3.2003)
    124.  Flugblatt: Krieg ist ein Verbrechen! (20.3.2003)
    125.  Flugblatt: Bush und Blair vor Gericht! (Mai 2003)
    126.  Ostermarschrede 2009
    127.  Offener Brief an die Krankenversicherung (Okt. 2012)
    128.  Gastbeitrag: Ratschläge für einen schlechten Redner (von Kurt Tucholsky)
        (In Fettschrift: meine persönlichen Favoriten)


    Leos musikalischer Werdegang:

     April 1950: Erste Stimm- und Atemübungen im Krankenhaus Seeheim-
    Jugenheim zu Füßen des Melibocus
    1959-1960: Klavierunterricht bei der Gattin des Zahnarztes in Opladen-Lützenkirchen
    1960-1964: Erste Schrammelübungen bei den Georgs-Pfadfindern "Sippe Fuchs" in Opladen-Lützenkirchen
    1965-1968: Gitarrist im Tanzorchester der Landrat-Lucas-Schule I in Opladen (mit Manfred, Heinz, Axel, Klaus u.a.)
    1973-1977: Gitarrist in der Mannheimer Rockgruppe Schall und Rauch (mit Stefan, Alberto u.a.)
    1975-1978: Gitarrist und Sänger im Heidelberger Musik-Kollektiv (mit Renate Fresow, Ursula, Volker u.a.)
    1978-1982: Sänger und Gitarrist im Weinheimer Agitp(r)op-Duo Die Feuermelder (mit Ursula)
    1983-1984: Sänger (Bass) im Essener Bert Brecht Chor (mit Karmelita u.v.a.)
    1983-1989: Sänger (Bass) im Essener Erich Mühsam Chor (mit Karmelita, Michael u.a.)
    1984-1989: Sänger und Gitarrist im Essener Song-Trio Hömma (mit Bernhard u. Karmelita)
    1990-1996: Sänger (Bass) und Gitarrist im Essener Chor Opus Populus (mit Winni, Karin, Thomas, Marita u.v.a.)
    1995-2000: Sänger, Gitarrist und Darsteller im Essener Kabarett-Duo 2ATÜ (mit Winni)
      Seit 2001: Gelegentliche Solo-Auftritte in Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet
     1.12.2006: Erster Herbstlicher Gelsenkirchener Abgesang
      Seit 2008: Frontman bei den Üblichen Verdächtigen (mit Karmelita u. Dennis) in Gelsenkirchen
      Seit 2009: Gitarrist im Chor Brémo Mélodie (mit Daniel, Marlène, Karmelita u.v.a.) in Branoux-les-Taillades (F)
    2010-2014: Les Troubadours (mit Karmelita) im Château de Portes bei Alès (F)
      Seit 2012: Sänger und Gitarrist bei Les 3 Connaisseurs (mit Maryse u. Karmelita) in Gagnières (F)
     27.9.2014: Gitarrist/Bassist bei "Soie et Charbon" in Alès (F) u.a. mit dem Londoner Grand Union Orchestra
    11.11.2014: Vortrag des "Graben" von Tucholsky/Eisler mit Karmelita bei "100 Jahre 1. Weltkrieg" in Branoux (F)
    21.06.2016: Teilnahme mit Karmelita am ELLIPSE-Konzert auf der "Fète de la Musique" vor der Mairie in Alès (F)


    Vorbilder (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Georges Brassens (1921-1981) siehe auch: www.brassens.de und eric.m.free.fr
  • Bertolt Brecht (1898-1956, gemeinfrei ab 2027)
  • Franz Josef Degenhardt (1931-2011)
  • Theodor Fontane (1819-1898, gemeinfrei)
  • Heinrich Heine (1797-1856 Paris, gemeinfrei)
  • Hanns Dieter Hüsch (1925-2005)
  • Fasia Jansen (1929-1997)
  • Victor Jara (1932-1973)
  • Erich Kästner (1899-1974 "Es gibt nichts Gutes, außer...")
  • Dietrich Kittner (1935-2013)
  • Walter Mossmann (1941-2015)
  • Dieter Süverkrüp (* 1934)
  • Kurt Tucholsky / Theobald Tiger (1890-1935, gemeinfrei, "Soldaten sind Mörder")
  • Hannes Wader (* 1942 "Es ist an der Zeit")
  • Konstantin Wecker (* 1947 "Sag Nein!")
  • Paul Zech (1881 - 1946, gemeinfrei ab 2017)


    Weitere Links:

  • Atomwaffenfrei jetzt
  • Bleckkirche Gelsenkirchen
  • Cevennen-Ferienhaus in Gagnières(F)
  • Consol Theater Gelsenkirchen
  • Friedensforum Gelsenkirchen
  • Gelsenkirchener Geschichten
  • Gelsenzentrum
  • Jazz&ART-Galerie Gelsenkirchen
  • LALoK libre Gelsenkirchen-Schalke
  • Loisirs en Marche, Branoux-les-Taillades
  • Pantasma-Krater

    8556306
    IP


    Zu meinen musikalischen Lied-Übertragungen (von Leobald Loewe)

    Im Chanson kommen Musik und Poesie zusammen, die Worte fügen den Klängen einen „Film“ (Kopfkino) hinzu, ohne dessen Verständnis ein Chanson nicht erfasst und genossen werden kann. Ziel meiner Arbeit ist es, einige der schönsten Chansons von Georges Brassens und anderen auf deutsch singbar (und damit diesen Film einem deutsch­sprachigen Publikum überhaupt erst zugänglich) zu machen, und zwar in einer bühnen­reifen musikalischen Qualität. Dabei ist es durchaus nicht meine Absicht, im literarischen Sinne original­getreue (geschweige denn autorisierte) Über­setzungen abzuliefern. Es handelt sich hier vielmehr um deutsche Lieder­texte, die sich nur möglichst nah am Original orientieren.

    Wortgetreue Übersetzungen von Gedichten und Liedern kann es ohnehin nicht geben. Neben dem Wortsinn sind u. a. Metrik, Prosodie (Sprach­melodie und -rhythmus), Wort­spiele und Reime von Bedeutung. Bei einer Über­setzung gehen z. B. alle "jeux de mots", Wort­spiele mit Doppel­bedeutungen, die in der französischen Lyrik und gerade in den Liedern Georges Brassens’ eine große Rolle spielen, zwangs­läufig verloren. Über­tragung bedeutet immer auch Transport in eine andere Kultur mit anderer Geschichte, anderen Metaphern, literarischen Bezügen etc.. Oft gibt es keine äquivalenten Begriffe und die Sprachen klingen verschieden.

    Wenn man ein Gedicht mit einem Gemälde vergleicht und die nicht-über­setzbaren Kompo­nenten mit den Farben gleichsetzt, dann liefert eine Über­setzung besten­falls eine scharfe Schwarz-Weiß-Kopie. Erst wenn man zum Pinsel und zu den Farben der Ziel­sprache greift, kann man daraus wieder ein farbiges Bild machen, d. h. den Text zum Klingen bringen. Besonders wenn man auch noch musika­lischen Ansprüchen genügen will, reichen literarische Über­setzungs­methoden nicht mehr aus; es müssen nicht-über­tragbare Bestand­teile schöp­ferisch und mutig durch eigene Elemente ersetzt oder ergänzt werden. In der Werbung wird diese Form der Adaption auch Trans­kreation genannt. Man muss also selbst zum Lieder­macher werden und von seiner Kreativität Gebrauch machen. Je wörtlicher man sich ans Original zu halten versucht, um so schwieriger wird es, geeignete Lösungen zu finden. Deshalb kann eine gute Lied-Über­tragung auch nur eine Inter­pretation sein!

    Es gibt m. E. kaum schlimmeres für einen Lieder­text als wegen Reim- oder Bedeutungs­zwangs gekünstelte, geschraubte oder fehl­betonte Formulierungen. Deshalb habe ich mich spätestens gegen Ende der Arbeit - mit dem Original­text im Hinter­kopf - fast voll­ständig vom Original gelöst und mich nur noch der inneren Stimmigkeit und Poesie des neuen Liedes gewidmet. Ich habe mich dennoch sehr um Original­treue bemüht in dem Sinne, dass der musikalische Charakter des Liedes und der beim Zuhörer ablaufende "Film" mit seinem Subtext erhalten bleibt. Maxime: Möglichst viel von der Idee, vom Witz und Tenor des Originals zu erhalten und sie nicht mut­willig oder fahr­lässig zu verfälschen, zu verwässern oder gar zu "verbessern" (keine Selbst­ver­ständ­lichkeit, wie ich beim Studium mancher „Über­setzung“ leider fest­stellen musste)!

    Prioritäten: 1. Film ([Hinter-]Sinn, Witz), 2. Musik (Rhythmus, Melodie), 3. Reime

    Um sich einem großen Künstler wie Georges Brassens als kleiner Lieder­macher nähern zu können, musste ich ihn - bei allem nötigen Respekt - ein wenig zu mir herunter holen von dem Sockel, auf den er von seinen vielen Verehrern in aller Welt (sicher nicht zu Unrecht) gehoben wurde (ich finde nur, man sollte ihn eher lieben als verehren!). Aber ein Podest passt ohnehin nicht zu ihm, nicht zu seiner Schüchtern­heit auf der Bühne und seiner „feinen Poesie mit einfachen Worten“ (Maxime le Forestier). Ich habe gar nicht erst versucht, diese irgendwie zu imitieren, mich jedoch sehr darum bemüht, ihr mit den mir zur Verfügung stehenden Fähig­keiten und meinem vielleicht allzu schlichten Sprach­stil (Verzicht auf 'lyrisches' Romanti­sieren) halbwegs gerecht zu werden:

    Seiner genauen, bilder­reichen Sprache in zarten bis deftigen, oft der Alltags­sprache entnommenen Sätzen, der präzisen Metrik, den perfekt zur Musik passenden Sprach­melodien und -rhythmen mit gelegentlich absichtsvoll einge­streuten „Stolper­stellen“, seiner doppel­bödigen Ironie und seinem scharfen Wort­witz. Und obwohl ich seine Vorliebe für antike und religiöse Zitate nicht so teile, habe ich mich doch auch um sie bemüht.

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    Zur Problematik des "copyrights" siehe: "Geistiges Eigentum ist Diebstahl" von Joost Smiers, Zitat:
    »»» "Rosemary Coombe, eine kanadische Anthropologin und Urheberrechtsexpertin, stellt fest, dass in den "Konsumgesellschaften die Mehrzahl der Bilder, Texte, Motive, Label, Logos, Warenzeichen, des Warendesigns, der Melodien und sogar Farben und Gerüche unter das Prinzip des geistigen Eigentums fallen oder darüber kontrolliert werden."
    Die Auswirkungen solcher monopolistischen Kontrollstrukturen sind katastrophal. Denn verbreitet wird lediglich die Kunst und Unterhaltung, über deren Rechte einige mächtige Konzerne verfügen. Sie konzentrieren sich darauf, einzelne "Stars" aufzubauen, in die sie hohe Summen investieren, und verdienen an den Nebenprodukten ihrer Vermarktung. Angesichts des hohen Investitionsrisikos setzen sie auf aggressives, weltweites Marketing, das kulturelle Alternativen aus dem Bewusstsein der Menschen verdrängt. Die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten bleibt dabei auf der Strecke. «««

    "Die GEMA-Vermutung besagt, dass aufgrund des umfassenden Weltrepertoires, über dessen Rechtewahrnehmung die GEMA verfügt, eine tatsächliche Vermutung dafür spricht, dass bei Aufführungen von in- und ausländischer Tanz- und Unterhaltungsmusik Vergütungspflicht besteht. Jeder, der behauptet, dass bei einer Veranstaltung kein Werk des GEMA-Repertoires wiedergegeben wurde, hat hierfür den Beweis zu führen" (Quelle: GEMA)
    Mal abgesehen davon, dass sie GEMA-Vermutung [die nichts anderes ist als die juristische Absegnung eines privaten Monopol-Kartells] eine unsinnige Bestimmung enthält, nämlich nachzuweisen "dass kein Werk des GEMA-Repertoires wiedergegeben wurde", was gar nicht geht, weil niemand, nicht einmal die GEMA dieses ganze "GEMA-Repertoire" kennt (das ist so ein nicht-greifbarer Begriff wie die "Menge aller Mengen" der Mathematiker, die diesen schleunigst aus ihrem Sprachschatz gestrichen haben, nachdem sie gemerkt hatten, dass er zu Widersprüchen führt) ist es ein (von der GEMA in Umlauf gebrachter) weit verbreiteter Irrtum, dass "jede Veranstaltung" der GEMA-Vermutung unterliege. Betroffen sind nur Veranstaltungen der "Tanz- und Unterhaltungsmusik". Die GEMA hat daher bei Kleinkunstveranstaltungen, Lesungen etc. kein Recht, sich auf die GEMA-Vermutung zu berufen und somit auch kein Recht, detaillierte Informationen über den Inhalt der Veranstaltungen einzufordern. Im Falle von Veranstaltungen der Tanz- und Unterhaltungsmusik sollte es m. E. ausreichen, wenn der "Berechtigte", also der Künstler, erklärt, dass er selbst nicht der GEMA angehört und keine von der GEMA ausgebeuteten Urheberrechte verwendet, um die GEMA-Vermutung, sie "nehme die Rechte aller Berechtigten wahr", zu entkräften (Die allermeisten Amateurkünstler sind KEINE GEMA-Mitglieder). Siehe auch: "Urheberrechtsausgleich oder Subventionssteuer?" von Peter Mühlbauer